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Strafrecht - Betrug

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Auf dieser Seite haben wir eine Auswahl von interessanten Anfragen und die Antworten dazu eingestellt.
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 Datum: 1. Quartal 2004
 Ort: Nürnberg
 Frage: Strafrecht - Betrug
 
Über eine von mir aufgegebene Zeitungsannonce habe ich eine Frau aus Polen kennengelernt.

Der Kontakt beschänkte sich auf den Emailverkehr. Ich habe alle Mails abgespeichert.

Im Laufe dieses Schriftverkehrs schrieb Sie mir, dass Sie mich besuchen wolle, ihr aber dazu das Geld fehle.

Sie hat immer wieder beteuert, dass ich ihr vertrauen könne und ich mein Geld ganz sicher zurückerhalten werde.

Im guten Glauben habe ich ihr dann am .....03 über ........ Bank .... Euro einbezahlt.

Sie hat mir den Erhalt des Geldes per Mail bestätigt.

Seitdem habe ich von ihr nichts mehr gehört.

Mittlerweile gehe ich davon aus, dass ich betrogen und getäuscht wurde.

Habe ich eine reale Chance das Geld zurück zu erhalten?.

Alle Daten - so sie denn stimmen - habe ich, Adresse etc.

 
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 Antwort:
 
Grundsätzlich haben Sie einen Rechtsanspruch auf Rückzahlung des an diese Frau gezahlten Geldes.

Der E-Mailverkehr kann hier als Beweis nur bedingt herangezogen werden, da E-Mails von der Rechtsprechung bis dato nicht als Beweise anerkannt sind, da diese leicht manipulierbar sind.

Hier hat offensichtlich aber ein E-Mailverkehr über eine längere Zeit stattgefunden, sodass die eventuelle Behauptung der Empfängerin des Geldes, nicht mit Ihnen in E-Mailkontakt gestanden zu haben, nicht greifen kann.

Somit können Sie den Nachweis erbringen, dass Sie mit dieser Dame in Kontakt standen.

Da Sie Ihnen gemäss Ihrer Schilderung auch geschrieben hat, das Geld erhalten zu haben, kann Sie im Streitfalle nicht behaupten, sie habe kein Geld erhalten.

Damit hat sie also keine rechtlichen Einwendungen gegen die von Ihnen geltend gemachte Forderung.

Probleme ergeben sich aber, wenn Sie Klage gegen diese Dame erheben wollen.

Sie müssen sie nämlich an ihrem Wohnsitz verklagen. Wenn ich Ihre Darstellung richtig interpretiert habe, wohnt die Dame in Polen.

Sie müssten sie also dort zivilrechtlich verklagen und aus dem Urteil dort vollstrecken. Das ist aufwendig, aber durchaus möglich.

Selbst wenn Sie das Klageverfahren gewinnen, laufen Sie aber Gefahr, dennoch Ihr Geld nicht zurück zu erhalten, wenn die Dame nicht zahlungsfähig ist.

Dann hätten Sie nicht nur das Geld an diese Damen verloren, sondern zusätzlich Geld in ein Gerichtsverfahren investiert, das Ihnen letztlich wirtschaftlich nichts nützt.

Bevor Sie rechtliche Schritte in die Wege leiten, sollten Sie also versuchen, Näheres über die betreffende Frau und ihre wirtschaftliche Situation in Erfahrung zu bringen.

Weiterhelfen könnte Ihnen möglicherweise eine Strafanzeige, da den Ermittlungsbehörden Möglichkeiten zur Verfügung stehen über Nachfragen bei Providern Auskünfte darüber zu erhalten, wem eine Emailadresse gehört und von wo über welche Server verschickt wurde.

Das gestaltet sich nach der Erfahrung jedoch meist schwierig und dauert oft lange. Sitzen die Provider im Ausland richtet sich der Anspruch auf ein Auskunftsverlangen nach den jeweiligen Gesetzen des Staates. Auch sind die Möglichkeiten, sich mit falschen Daten eine Emailadresse einzurichten - auch in Deutschland - sehr häufig und es wird auch gemacht.

Ohne es zu wissen, vermute ich mal, dass die Dame nicht auffindbar sein dürfte. Was Sie schildern klingt nach professioneller " Abzocke". Dafür spricht auch, dass die Dame "angeblich"  in Polen wohnt.

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