Tägliche Rechtsberatung bis in den späten Abend . Rechtsauskunft v. Rechtsanwalt unserer Anwalltshotline -
  

Schadensersatz

 www.anwaltshotline.org
|
Rechtsberatung am Telefon - telefonische Rechtsauskunft - Anwaltshotline - Deutschlandkarte - Übersicht
© anwaltshotline.org 2004
> Rechtsberatung Saar <
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Weitere Fragen und Antworten zu folgenden Rechtsgebieten:
Arbeitsrecht
Erbrecht
Familienrecht
| Scheidung
| Unterhalt
| Sorgerecht
Mietrecht
Ausländerrecht
Baurecht
Domainrecht
Eherecht
Gesellschaftsrecht
Gewerberecht
Haftungsrecht
Immobilienrecht
Kündigungsrecht
| Kundigungsschutz
Maklerrecht
Markenrecht
Pferderecht
Reiserecht
Strafrecht
Verbraucherrecht
Verkehrsrecht
Versicherungsrecht
Vertragsrecht
Wettbewerbsrecht
Sonstige Rechtsgebiete
kklmunu
Weitere Themen -
| Verwaltungsrecht - Fahrlehrerausbildung | Kreditrecht - Vorfälligkeitsentschädigung | Bankrecht - Hypothek - vorzeitige Kündigung | Zivilrecht - Zivilprozess | Rentenrecht - Anwartschaftszeit | Zivilprozessrecht - Mahnbescheid | Kaufrecht - Garantie | Zwangsvollstreckung - Verjährung | Kaufrecht - Kaufpreisminderung | Strafanzeige - Dienstaufsichtsbeschwerde

Rechtsberatung Schadensersatz

 
  Telefon: 0900-1234 1010 € 1.85 Min*
 
 Anwaltshotline - Rechtsrat - Rechtsberatung - rechtliche Hilfe!
 Tägliche direkte, telefonische Rechtberatung!
 Ihr Rechtsanwalt ist immer wieder für Sie erreichbar!
          Telefon: 0900-1234 1010
              ... und Sie wissen in wenigen Minuten mehr!
 
* Wird Ihnen bei Ansage ein höherer Preis genannt, handelt es sich um den Preis den Ihnen Ihr Provider (Handy etc) für den Anruf berechnet!
|
|
|
Justitia Direct begrüsst Sie auf seiner Seite -
|
Die juristischen Berater von Justitia Direkt haben seit 1998 zehntausende von Beratungen durchgeführt.
|
Auf dieser Seite haben wir eine Auswahl von interessanten Anfragen und die Antworten dazu eingestellt.
|
|
 Datum: 2. Quartal 2004
 Ort: Stuttgart
 Frage: Schadensersatz - Schmerzensgeld
 
In einem Kaufhaus wurde von einem Mitarbeiter mit dem Gabelstapler ein Regal angestossen, dieses fiel um, umherfliegende Glassplitter verletzen mich relativ stark am Bein. 

Angefallene Kosten wie der Ersatz der Kleidung, Krankentransport etc wurden mittlerweile beglichen. Jetzt geht es um das Schmerzensgeld.

Bezüglich des Schmerzensgeld liegt mittlerweile von der Versicherung des Kaufhauses eine Abfindungserklärung in Höhe von ____ Euro vor, jedoch und hier liegt das eigentliche Problem, bei Unterzeichnung der Abfindungserklärung wird der Schaden als endgültig und vollständig für abgefunden erklärt.

Entspricht das Schmerzensgeld bei __ Nähstichen und einer tiefen Wunde und hohem Blutverlust in etwa der gängigen Höhe?

 
|
Sonderseiten zu qualifizierten Rechtsanwälten:
| Rechtsberatung  Pferderecht | Rechtsberatung Wettbewerbsrecht | Rechtsberatung Familienrecht | Rechtsberatung Betreuungsrecht | Rechtsberatung Zwangsvollstreckung | Rechtsberatung Inkasso | Rechtsberatung Arbeitsrecht | Rechtsberatung Erbrecht | Rechtsberatung Mietrecht |
 Antwort: Schadensersatz - Schmerzensgeld
 
Die Höhe des jeweils zu leistenden Schmerzensgeld ist nicht gesetzlich geregelt. Das Gesetz spricht insoweit lediglich von einem Schmerzensgeld, das der Billigkeit entspricht und überlässt die weitere Festlegung den Gerichten.

Es gibt insoweit auch keine festen Sätze oder Tabellen.

Es existiert zwar eine sog. Schmerzensgeldtabelle. Diese Bezeichnung ist aber irreführend, da es sich hierbei lediglich um eine Sammlung bisher ergangener Urteile handelt.

Dort kann man nach vergleichbaren Fällen suchen und so einen Anhaltspunkt für die Höhe des Schmerzensgeldes ermitteln.

Grundsätzlich richtet sich das Schmerzensgeld nach der Schwere und der Art der Verletzung, wobei bei sog. geringfügigen Verletzungen gar kein Schmerzensgeld gefordert werden kann.

Für die Höhe des Schmerzensgeldes spielt es aber auch eine Rolle, ob und in welchem Masse den Verletzten ein Mitverschulden trifft, ob und wie lange er in ärztlicher, eventuell sogar in stationärer Behandlung gewesen ist, ob und wie lange er arbeitsunfähig war und ob er eventuell bleibende Beschwerden oder Narben davongetragen hat und wo diese sich befinden.

Für eine Narbe im Gesicht z.B. wird ein höheres Schmerzensgeld zuerkannt, als für eine Narbe an einer Körperstelle, die nicht immer einsehbar ist.

Letztendlich wird sich die konkrete Höhe des Schmerzensgeldes nur ermitteln lassen unter Hinzuziehung der ärztlichen Behandlungsunterlagen und des Betroffenen selbst um ihn nach der Schwere und Dauer eventuell erlittener Schmerzen befragen zu können.

Wenn man davon ausgeht, dass Sie an dem Unfall kein Mitverschulden trifft und Sie nicht in stationärer Behandlung war, bzw. sich ein längerer Behandlung erfordernder Schaden einstellt, kann man auf folgende vergleichbare Fälle zurückgreifen:

- ohne Entzündung verheilte 1 cm lange nicht klaffende Wunde am Bein - 50,-

€ (AG Erkelenz; AZ: 14 C 1/93)

- 3 cm lange Platzwunde über dem rechten Mittelfußstrahl sowie eine Schürfung über dem linken Innenknöchel mit Bewegungseinschränkung von 1 bis 2 Wochen und Narbenbildung - 100,- € (AG Euskirchen; AZ: 17 C 137/89)

- 2 cm große Verbrennung 2. Grades an der Außenseite des rechten Unterschenkels mit 5-wöchiger ärztlicher Behandlung - 200,- € (LG Dortmund; AZ: 1 S 93/91)

- Hundebiss ins linke Wadenbein mit fünfmarkstück großer Hautablederung und 2-wöchiger Krankschreibung mit Narbenbildung - 400,- € (AG Braunschweig; AZ: 120 C 935/89).

Vergleicht man diese Fälle mit dem von Ihnen beschriebenen, so kommt man zu

dem Ergebnis, dass bei einer Wunde am Bein, die länger als 1 cm ist und wohl geklafft hat, aber keine langwierige Arbeitsunfähigkeit vorlag und auch keine langwierige Behandlung erforderlich war, ein Schmerzensgeld in Höhe von ____ Euro angemessen erscheint.

Aus Ihrer Schilderung entnehme ich aber, dass Sie wohl noch ärztlicher Behandlung bedürfen, was den Schmerzensgeldbetrag erhöht.

Dann liegt das angemessene Schmerzensgeld im Bereich von 200  bis 250 Euro bei Narbenbildung und/oder stationärem Krankenhausaufenthalt sogar noch höher.

Da offensichtlich noch nicht bekannt ist, ob es Folgeschäden geben wird, sollte die Erklärung in keinem Fall so abgegeben werden, wie von der Versicherung gefordert, denn dann sind mit der Zahlung der ____ Euro alle Ansprüche aus dem Schadensereignis abgegolten.

Andererseits besteht für Sie auch keine Rechtspflicht, das Angebot der Versicherung so zu übernehmen, wie von dieser gefordert. Es steht Ihnen hier frei, zu verhandeln und Ihrerseits Vorschläge zu unterbreiten.

Für die Formulierung eines Gegenvorschlags gibt es keine festen Vorgaben. Es sollte sich aus ihm lediglich unmissverständlich ergeben, dass mit dem Akzeptieren des Schmerzensgeldes die Geltendmachung weiterer eventuell auftretender Folgeschäden nicht ausgeschlossen ist bzw. dass mit dem Akzeptieren des Schmerzensgeldes nicht eventuelle weitere Ansprüche aus dem Schadensfall abgegolten sind.

Wenn die Versicherung leistungspflichtig ist, gibt es keine rechtliche Möglichkeit für sie, sich aus der Angelegenheit zu "entziehen".

Wenn sie sich weiterhin weigert, Ihrem Sohn auch weitere Folgeschäden zu ersetzen, hat dieser die Möglichkeit, diese einzuklagen.

Hierbei ist zu beachten, dass zwar die Schadensersatzansprüche selbst in 3 Jahren verjähren, dass aber die meisten Versicherungen eine Ausschlussfrist für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen vorsehen.

Diese beträgt 6 Monate nach dem Schadensfall.

Diese Frist müssen Sie im Auge behalten, wenn es weiterhin nicht zu einer Einigung kommen sollte.

Welche Kosten im Falle eines Rechtsstreits auf Sie zukommen, richtet sich in erster Linie nach dem Betrag, der geltend gemacht wird, dem sog. Streitwert.

Nach ihm richten sich die Gerichts- und Anwaltskosten.

Bei einem Streitwert von beispielsweise 150 Euro erhält der Rechtsanwalt für das gerichtliche Verfahren in erster Instanz eine 1,3-Verfahrensgebühr in Höhe von 32,50 Euro und eine 1,2 Terminsgebühr in Höhe von 30 Euro zuzüglich 20% Auslagenpauschale und 16 % Mehrwertsteuer.

.....

Übersichten zum Arbeitsrecht | Familienrecht - Scheidung | Erbrecht | Mietrecht | Verkehrsrecht | Vertragsrecht

nach oben

Schadensersatz - Schmerzensgeld 05

© JD - Saarbrücken (Saarland)
Anwaltshotline - Rechtsberatung - Index
Informationen zu dieser Seite!
Die Antworten auf die hier eingestellten Fragen könnten zum Zeitpunkt Ihres Lesens nicht mehr aktuell sein.
Unser Gesetzgeber hat in den letzten Jahren im Rekordtempo eine Vielzahl vom neuen Gesetzen und Änderung von Gesetzen geschaffen.
Achten Sie deshalb bitte unbedingt auf den Zeitpunkt der Antwort der eingestellten Fragen.
|||
Die hier eingestellten Fragen wurden von uns so verändert, dass die Originalfrage nicht mehr erkennbar ist.
Auch haben wir uns von den Anfragern das Einverständnis eingeholt.
Übereinstimmungen mit anderen, tatsächlichen Konstellationen sind also purer Zufall.
|||
Beachten Sie bitte auch, dass wir keinerlei Garantie dafür geben können, dass die hier eingestellten Antworten so korrekt sind.
 
Webseitenoptimierung
 
Seitenempfehlungen -
 
Sie haben eine Seite, die sich mit einer Rechtsseite ergänzt? Wie wäre es mit Linktausch? >   mehr...
Juristischer - für Laien verständlicher - Content für Ihre Seite? >   mehr...
 Ihre Seite hier?             
 
Seitenempfehlungen -